Feines für die Kaffeetafel

Kommen wir nun zu der weihnachtlichen Kaffeetafel. Denn an den Weihnachtstagen gibt es in der Regel auch immer eine gut gedeckte Kaffeetafel um den „Zwischenhunger“ zu stillen. Hier kommt meistens auch viel Fett und Zucker zum Tragen. In der heutigen Auswahl biete ich drei Alternativen an, die zumindest nicht ausschließlich aus Butter, Zucker und Weißmehl bestehen. 

Spekulatiuszupfbrot

Zutaten (reichen für eine Kastenform 11,5 x 25 cm): 

Für den Teig:

  • 280 mL Milch
  • 30 g Kokosöl
  • 2–3 EL Kokosblütenzucker
  • 40 g gehackte Pecanüsse
  • 20 g frische Hefe
  • 270 g Dinkelmehl
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • ½ TL Salz

Für die Füllung:

20 g leicht erwärmtes Kokosöl
4 EL Kokosblütenzucker
1 TL Spekulatiusgewürz

Zubereitung:

  1. Die Milch erwärmen und das Kokosöl darin schmelzen. Kokosblütenzucker und Hefe darin auflösen.
  2. Die Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel verrühren und die Hefeflüssigkeit dazu gießen. Die Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und den Teig 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. Ofen, Heizung, unter der Bettdecke) gehen lassen.
  3. Die Kastenform mit Kokosöl einfetten. Kokosblütenzucker und Spekulatiusgewürz mischen. Den Teig mit den Händen durchkneten und mit einem Nudelholz auf der bemehlten Arbeitsfläche rechteckig, etwa 40 x 35 cm und knapp 1 cm dünn ausrollen. Mit Kokosöl bestreichen und mit Spekulatiusmischung sowie die Pecanüsse darüber streuen.
  4. Den Teig mit einem scharfen Messer in Rechtecke in Höhe und Breite der Kastenform schneiden. Jeweils 6 Teigrechtecke aufeinanderstapeln und die Päckchen senkrecht in die Kastenform stellen. Den Vorgang so lange wiederholen, bis alle Rechtecke aufgebraucht sind.
    Die Kastenform erneut mit einem Tuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Das Spekulatiuszupfbrot im heißen Ofen auf der untersten Schiene ungefähr eine halbe Stunde backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Am besten warm genießen!

Anmerkung:

  • als Alternative zum Kokosblütenzucker kann auch Birkenzucker verwendet werden
  • der Teig kann auch mit Reis- und Ahornsirup bestrichen werden
  • außerhalb von Weihnachten kann das Zupfbrot auch sehr gut nur mit Zimt anstatt mit Spekulatiusgewürz gefüllt werden

Mini-Stollen

Ein Klassiker! Am besten sofort losbacken!

Das Rezept findet ihr bei Lynn Höfer auf ihrem Blog heavenlynnhealthy! Schaut dort einfach mal vorbei: 

Oranger Gewürzgugelhupf 

Zutaten (für eine Form mit 20 cm Durchmesser):

  • 400 g Süßkartoffelpüree (siehe unten)
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 4 TL Gewürzmischung (siehe unten)
  • 2 TL Weinstein-Backpulver
  • eine Prise Meersalz
  • 100 g natives Rapsöl
  • 80 g Apfel-Bananenmark (es geht auch reines Apfelmark)
  • 120 g Kokosblütenzucker
  • 100 mL Mandelmilch
  • 50 mL kohlensäurehaltiges Mineralwasser (wichtig, damit der Kuchen gut aufgeht)
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • 3 EL rohes Kakaopulver (stark entölt)

Für die Gewürzmischung:

  • 2 EL Zimt
  • 1 TL Ingwer
  • ½ TL Piment
  • ½ TL Muskatnuss
  • ¼ TL Nelken

Für die Schoko-Glasur:

  • 2 EL Reissirup
  • 1 EL rohes Kakaopulver (stark entölt)
  • 1-2 EL Kokosmilch

Zubereitung:

Süßkartoffelpüree

  1. Für das Püree die Süßkartoffeln halbieren und mit der Schnittseite auf ein Backpapier legen. Mitsamt eines Backbleches für circa 25 Minuten bei 180° Umluft garen. (Die Kartoffeln sollten weich sein)
  2. Ein paar Minuten abkühlen lassen, mit einem Löffel von der Schale trennen und dann mit einem Pürierstab zu einem Brei verarbeiten. Ist der Brei zu trocken, kann man etwas Leitungswasser hinzu geben.

Teig:

  1. Die Gewürzmischung anrühren, 3 TL abnehmen und die übrige Mischung in einem luftdichten Behälter für weitere Rezepte aufbewahren.
  2. Die Gugelhupf-Form mit etwas Rapsöl oder Kokosöl einfetten und mit etwas glutenfreiem Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl abklopfen. Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Die trockenen Zutaten außer Kakaopulver und Nüsse in einer Schüssel gut verrühren. 400 g Süßkartoffelpüree in einer zweiten Schüssel mit den nassen Zutaten außer dem Mineralwasser mit einem Schneebesen kraftvoll verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Mineralwasser kurz unterrühren. Anschließend die trockenen zu den nassen Zutaten geben und alles kurz aber gründlich miteinander verrühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben und den Teig ein Drittel des Teiges in eine andere Schüssel geben. Hier das gesiebte Kakaopulver unterrühren. 
  4. Die helle Masse zuerst in die Gugelhupfform geben und die kakaohaltige Masse darüber geben. Zum Schluss mit einer Gabel in kreisenden Bewegungen verrühren.
  5. Den Teig ca. 50-55 Minuten backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. 

Glasur:

  1. Zunächst die Kokosmilch mit einem Schneebesen cremig rühren. 
  2. Den Kakao sieben und nach und nach in die Masse geben.
  3. Zuletzt den Sirup hinzugeben und alles gut verrühren, bis eine zähe Masse entsteht. Nachdem der Kuchen leicht abgekühlt ist, kann man die Masse auf den Kuchen geben.

Anmerkung:

  • der Teig ist recht zäh, ich habe alles mit der Hand und dem Schneebesen verrührt und daher habe ich mit etwas mehr Mineralwasser gearbeitet, was dem Teig keinen Abbruch tut
  • anstatt der Gewürzmischung kann auch ein Lebkuchen oder Spekulatiusgewürz verwendet werden
  • die Glasur ist recht dickflüssig, verteilt sich aber super wenn man sie auf den noch warmen Kuchen gibt
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